A-74: Was ist Prossholz?

Prossholz bezeichnet junge Triebe von Weichhölzern, die geschnitten und dann als Äsung ausgelegt werden. Die Rinde ist sehr nahrhaft und daher als Zusatzfutter in Notzeiten sehr geeignet. Nadelhölzer sind aufgrund der harzigen Rinde nicht geeignet. Die bekanntesten Hölzer dafür sind Weide und Espe (Zitterpappel). Sie eignen sich auch deshalb so gut, weil sie durch den Beschnitt keinen Schaden nehmen.

Beispiele für richtige Antworten:

  • Weide
  • Espe
  • Pappel
  • Eiche

Beispiele für falsche Antworten:

  • Buche
  • Fichte
  • Tanne

4 Kommentare

  1. Hallo,
    Eiche ist gutes Prossholz.
    Früher wurden Eichen auch in Hauwäldern, von Köhlern, wegen des guten
    Stockausschlagvermögens genutzt.

    • Admin

      25. Januar 2021 um 19:16

      Hallo Jürgen, danke für den Hinweis! Ich hab’s nochmal recherchiert, du hast völlig Recht. Ich passe die Musterantworten an. Beste Grüße, Martin

      • Die Eiche hat zwar einen starken Stockausschlag, jedoch ist Prossholz im Wesentlichen auch als „Weichhölzer“ definiert, somit fällt die Eiche meines erachtens nach heraus. LG

        • Admin

          12. Juni 2021 um 13:46

          Hallo Thomas, ich stimme dir zu, die Eiche ist ein „Wackelkandidat“. Man findet tatsächlich Quelle die die Eiche als Lieferant von Prossholz nennen, andererseits ist sie kein Weichholz. Ich würde die Vorschläge für die Antworten daher so stehen lassen wie sie gerade sind. Ansonsten droht hier ein „Edit-War“: Eiche rein, Eiche raus, … . Mit besten Grüßen & WMH, Martin

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