D-27: Welche Wildarten sind ganzjährig mit der Jagd zu verschonen?

Worum geht es hier ?

In NRW alle sind Tierarten, die gemäß §2 LJG NRW zum Wild gehören, und für die keine Jagdzeit in der Landesjagdzeitenverordnung (LJZeitVO) festgelegt sind, von der Jagd zu verschonen. 

Achtung: Beim Federwild ist es so, dass das LJG NRW auf die Federwildarten das Bundesjagdgesetz (§2) verweist und lediglich ergänzende Regelungen  vornimmt. Mann muss also im Zweifelsfall beide Listen (LJG und BJG) von Federwild im Kopf haben, um die Frage zu beantworten.

Darüber hinaus kann die Waldschnepfe seit der Änderung des LJG NRW vom März 2019 wieder bejagt werden.

Beispiele für richtige Antworten:

  • Rebhuhn
  • Fischotter

Beispiele für falsche Antworten:

  • Rabenkrähen
  • Eichhörnchen
  • Frischlinge

12 Kommentare

  1. Korrektur:
    Die Waldschnepfe darf in NRW wieder vom 16.Oktober bis 15.Januar (Stand 2019) bejagt werden.

  2. Weitere richtige Antworten wären noch: Auerwild, Birkwild, Blesshühner, Graureier.

    Gruß Thomas

    • Admin

      1. Dezember 2019 um 15:10

      Hallo Thomas ! Danke nochmal. Habe erst jetzt bemerkt, dass seit letzten Neufassung vom 26.02.2019 alles Federwild laut Bundesjagdgesetzt auch automatisch in NRW zum jagdbaren Wild gehört. Grüße Martin

  3. Der Eichelhäher und Baummarder gehören auch zu den richtigen Antworten dazu
    Grüße
    Val

  4. „Gänse in bestimmten Regionen“ ist m. E. keine richtige Antwort, denn am unteren Niederrhein und in der Weseraue sind Grau-, Kanada- und Nil-Gänse vom 15.10. bis 31.1. geschont, haben aber vom 16.7. ( bis 31.1. ) Jagdzeit.

  5. Hallo Martin, das Wisent zählt doch in NRW gar nicht zum Wild und ist damit dem NatSchG zugeordnet. Daher wäre es nach Def. Wild mit ganzjähriger Schonzeit auch keine richtige Antwort, oder?
    Gruß Daniel

    • Admin

      19. März 2021 um 19:06

      Hallo Daniel! Danke für den Hinweis, du hast völlig Recht. Ich habe es gerade angepasst, und dabei auch die Links im Beitrag auf den neuesten Stand gebracht. Mit besten Grüßen & WMH, Martin

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