C-122: Zu welchen der nachgenannten Zwecke darf ein Jäger seine Faustfeuerwaffe gebrauchen, wenn die Mündungsenergie der verwendeten Geschosse unter 200 Joule liegt?

Worum geht es hier ?

Das Bundesjagdgesetz sagt in §19 aus, dass es verboten ist:

„auf Wild mit Pistolen oder Revolvern zu schießen, ausgenommen im Falle der Bau- und Fallenjagd sowie zur Abgabe von Fangschüssen, wenn die Mündungsenergie der Geschosse mindestens 200 Joule beträgt;“

Anders formuliert:

Eine Kurzwaffe mit weniger als 200 Joule Mündungsenergie kann jagdlich überhaupt nicht eingesetzt werden.

Bei einer Mündungsenergie von mindestens 200 Joule kann die Waffe jagdlich eingesetzt werden, aber nur für den Fangschuss und in der Bau- und Fallenjagd.

Beispiele für richtige Antworten:

  • Zum Wettkampf- und Übungsschießen

spiele für falsche Antworten:

  • Für Fangschüsse
  • Für die Jagd auf Niederwild bei geringer Distanz
  • Zu Jagdschutzzwecken
  • Für die Bau- und Fallenjagd

2 Kommentare

  1. Ein kleiner Fehler. In der Frage steht ausdrücklich „UNTER 200 Joule“.

    Mit einer Mündungsenergie von unter 200 Joule ist also noch nicht einmal die Bau- und Fallenjagd erlaubt, dementsprechend ist sie auch im Jagdschutz nicht einsetzbar.

    Also taugt sie gerade mal zum Übungs- oder Wettkampfschießen.

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